
Riggs und Murtagh, Tubbs und Crockett, Carter und Lee- sie alle waren ein Team und sie waren unschlagbar! Das kann man auch von Elliot Salem und Tyson Rios sagen, die seit März dieses Jahres auf der Xbox 360 und Playstation 3 in "Army of Two" Ihr Unwesen mit mächtigen Waffen und Sprüchen treiben und die Zockerwelt im Sturm eroberten. Nun soll das Spiel verfilmt werden.
Der Erfolg des Titels war so groß, dass man sich jetzt entschloss, eine Verfilmung des Actionspiels zu drehen. Produzent des Films wird Scott Stubber sein, der sich schon mit Filmen wie "Operation: Kingdom" einen Namen gemacht hat - Co-Produzent ist Electronic Arts, womit der Publisher erstmals als Filmproduzent auftritt. Drehbuchautor wird der Schreiber von "Die Bourne Verschwörung", Scott Z. Burns, sein.
Besetzung, Filmstart und weitere Informationen sind derzeit noch nicht gegeben.
Kommentare
Oha, ist schon arm, dass den
26. Oktober 2008 - 13:22 — seelenstreckerOha, ist schon arm, dass den Filmleuten nichts mehr einfällt und nun immer häufiger Spiele als Vorlagen für ihre Machwerke hernehmen.
Kann man wohl von ausgehen, dass künftig von jedem überaus erfolgreichen Spiel eine Verfilmung kommt.
Ich bin nicht ganz deiner
26. Oktober 2008 - 13:57 — HamelIch bin nicht ganz deiner Meinung, denn das Spiel war schon geil, vor allem im Coop. Wollen wir mal die Filmumsetzungen von Spielen mal nicht gleich in den Dreck ziehen. Auch wenn es zu Spielumsetzungen von Filmen meistens schlecht sind.
Also ich freue mich drauf.
LOL!!!! aber wenn man
26. Oktober 2008 - 19:22 — gigaplayzonereaderLOL!!!! aber wenn man bedenkt, dass man sich vor nem halben jahr noch genau andersrum beschwert hat, dann find ich das schon lustig. Ich mein jedes spiel das eine filmvorlage hat ist ja, in der Regel schlecht, wenn sich das jetzt umdreht können nicht so gut informierte gamer seltener fehlkauf machen !!!
Stimmt schon, sonst war das
26. Oktober 2008 - 21:11 — seelenstreckerStimmt schon, sonst war das Streitthema genau anders herum. Naja ,es geht immer um Lizenzen. Hinter großen Namen vermuten die Entwickler oder Filmschaffende das große Geld, daher sind solche Lizenzen auch entsprechend teuer. Daraus folgt, für die eigentliche Entwicklung des Produkts bleibt dann weniger Geld übrig, wodurch die Qualität leidet.
seelenstrecker wrote:Oha, ist
26. Oktober 2008 - 23:13 — bull3tpr00fKann man wohl von ausgehen, dass künftig von jedem überaus erfolgreichen Spiel eine Verfilmung kommt.
also ich sehe das ein bisschen anders. ich meine, man muss eben mal davon absehen, dass uwe boll spiele verfilmt, die sind eigentlich immer schlecht. aber ich denke, dass man aus spielen durchaus auch gute filme machen kann, wenn die richtigen leute daran arbeiten.
wie skeptisch waren alle herr-der-ringe-fans als peter jackson den film machen wollte. "oh mein gott, ein film von diesem buch? - unmöglich!" jetzt gehört die hdr-trilogie mit zu den besten filmen der letzten jahre, vermutlich sogar jahrzehnte.
wie gesagt, vorraussetzung ist, dass die richtigen leute daran arbeiten. ich glaube das ist eine entwicklung, die in den nächsten jahren fortschreiten und extremer werden wird.
Generell habe ich nichts
27. Oktober 2008 - 3:23 — EvironGenerell habe ich nichts gegen Videospiel-Verfilmungen einzuwenden (Silent Hill war gut, die Resident Evil-Filme immerhin passabel), aber im Moment wird sich ja scheinbar an jedem halbwegs erfolgreichen Titel vergriffen und in vielen Fällen werden daraus vermutlich bloß halbherzige Portierungen. Denn die Filme müssen möglichst rausgebracht werden, wenn das Spiel noch relativ aktuell und in aller Munde ist, da bleibt nicht viel Zeit für Gründlichkeit und Feinschliff.
Immerhin sind hier prominente Namen involviert, die Ahnung von ihrem Handwerk haben, aber die Frage ist, inwieweit sie mit Videospielen und der Spielvorlage vertraut sind und sich daran halten. Bereits an kleinen Details kann ein Film bei Fans/Kennern der Vorlage fallen. Ich hoffe das beste für den Film und bin gespannt, welches Spiel als nächstes seinen Weg in's Kino finden soll. Ein bißchen tippe ich ja darauf, dass gerade Ideenarmut in Hollywood herrscht...
Nein, das hat nichts mit
27. Oktober 2008 - 11:08 — VioNein, das hat nichts mit Ideenarmut zu tun, sondern mit Geld. In Hollywood weiß man auch, dass die Spielebranche die Filmindustrie in Sachen Umsatz überholt hat - und wer nicht ganz doof ist, will was vom Kuchen abhaben.
So einfach ist das - was ja auch erstmal nicht schlimm sein muss. Es gibt ja auch zu jedem Film einen Soundtrack im Handel und seit Jahrzehnten ist es üblich, Comics zu verfilmen. Cross-mediale Vermarktung ist also schon immer angesagt, und nun wird die Videospiel-Welt eben miteinbezogen.
Electronic Arts hat schon vor einigen Wochen angekündigt, mehr Verfilmungen produzieren zu wollen:
Electronic Arts will Hollywood erobern