
Mega Man-Schöpfer Keiji Inafune ist immer für eine tolle Spielidee gut. Im Falle von Soul Sacrifice ist es eher eine sehr schmerzhafte Idee. Da es auf Zockerhausen bisher keine News über dieses Spiel gibt, gebe ich euch eine kleine Einführung, bevor ihr euch den Trailer von der gamescom 2012 anschaut.
Der Hauptcharakter von Soul Sacrifice ist ein armer Sklave, der während eines Rituals eigentlich geopfert werden soll. Eigentlich. Denn kurz davor erscheint ihm ein Dämon in Form eines Buches. Darin befindet sich eine Kollektion an Geschichten, die bestimmte Kämpfe zwischen Monstern und mächtigen Zauberern beinhalten. Die Aufgabe des Helden besteht nun darin, in diese Welt einzutauchen und die vergangenen Geschehnisse zu erleben.
Gameplaytechnisch bietet Soul Sacrifice ein sehr morbides Konzept. Um es kurz zu sagen: Je stärker euer Zauber sein sollen, umso größer muss das jeweilige Opfer sein. Was das für Opfer sein sollen? Für kleinere Zauber kann man Objekte wie Steine oder Bäume als Tribut nehmen. Für die ganz mächtigen Sprüche muss man da schon ein wenig mehr bieten. Hier mal eine kleine Liste mit schmerzhaften Angelegenheiten:
Excalibur lässt im Grunde Sub-Zero aussehen wie einen Power Ranger. Nachdem ihr diesen Zauber übrigens ausgesprochen habt, bleibt euch nur eine bestimme Zeit bis ihr stirbt. Logisch. Könnt ihr euch vorstellen ohne Rückgrat zu leben? Was das nun letztlich bringt? Hier kommt unter anderem der Multiplayer ins Spiel. Denn hier besteht ein großer Bestandteil daraus, euch für eure Freunde zu opfern. Genauso können sich eure Freunde auch für euch opfern.
Im Singleplayer stehen euch KI-gesteuerte Charaktere zur Seite, die ihr opfern könnt. Inafune rät aber zum Multiplayer-Part, da hier die Emotionen ins Spiel kommen. Wenn ihr beispielsweise einen starken Gegner bekämpft, dann kann das für eure Freunde sehr viel wert sein, dass ihr euer Leben auf's Spiel setzt.
Einen Termin gibt es zwar noch nicht, aber immerhin wurde bestätigt, dass Soul Sacrifice auch zu uns kommt.
Genug Text! Lassen wir nun ein paar bewegte Bilder sprechen, die frisch von der gamescom 2012 stammen.