GaymerCon - Erste Videospielmesse für Schwule und Lesben

Bild von Donna Darko
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Der Trend der Kickstarter-Projekte reißt nicht ab. Nun ist es gelungen, mit 90.000 US Dollar Startkapital eine neue Videospielmesse an den Start zu bringen. Die GaymerCon richtet sich dabei speziell an Homosexuelle und soll schon im August 2013 in San Francisco eröffnet werden.

Mit der Unterstützung Prominenter, wie beispielsweise der Stimme von GlaDOS aus Portal, Ellen McLain, oder dem Xbox LIVE-Team wurde das Projekt auf die Beine gestellt.

Die Messe soll dem Zweck dienen, die Toleranz unter Gamern gegenüber homosexuellen Menschen zu verbessern, denn in Multiplayer-Partien z.B. kommt es sehr oft zu schwulenfeindlichen Ausdrücken.

Selbstverständlich ist die Messe aber nicht nur für Schwule und Lesben, sondern auch für Heterosexuelle und auch egal ist natürlich, welchem Geschlecht man angehört.

Quelle: 
Gameswelt.de

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Kommentare

Bild von Zabucracker

Ich würde mich riesig freuen,

Ich würde mich riesig freuen, wenn NPH irgendwie auftaucht. Am Besten als Host oder sowas.

Dennoch frage ich mich, wie das genau ablaufen soll. Also, dass beispielsweise die schwulenfeindlichen Ausdrücke im Multiplayer ausbleiben. Zeigen das schwule Gamer im Grunde auch nur ganz normale Gamer sind? Was sie ja auch sind. Ich glaube nicht, dass Heteros mehr Skill haben. Warum auch? :D

Bild von Piepmatz

An sich eine schöne Idee.

An sich eine schöne Idee. Aber dass sowas heute noch nötig sein soll...? Wir Schwule und Lesben spielen doch auch nur die gleichen Spiele wie alle anderen.
Schwulenfeindlichkeit ist vor allem unter männlichen Jugendlichen verbreitet. Und das kriegt man leider genauso schwer aus denen raus, wie asoziales Verhalten beim Multiplayer und geringe Allgemeinbildung. Auch nicht mit einer Extra-Messe.

Bild von bingbong

Zwischen Akzeptanz und

Zwischen Akzeptanz und Toleranz liegt ein Unterschied.

Bild von Judeau

Denke auch, dass eine

Denke auch, dass eine derartige Trennung von Homosexuellen und "Normalen" eher kontraproduktiv ist. Klar mag es angenehm sein, einer leider nachwievor ausgegrenzten Gruppe von Menschen eine angenehme Umgebung zu schaffen - eine Verbesserung der Akzeptanz kreiert man dadurch aber nicht. Scheint mir hier mehr um die aufmerksamkeit zu gehen.

Bild von Donna Darko

Sehe ich ähnlich. Wirklich

Sehe ich ähnlich. Wirklich vorteilhaft für Homosexuelle ist das nicht - sie wollen akzeptiert und toleriert werden, grenzen sich dann aber mit einer eigenen Messe von der Mehrheit, den Heterosexuellen, ab.

Es sind zwar auch Heteros willkommen, allerdings bezweifle ich, dass die Messe, gerade bei
jungen Männern, großen Anklang finden wird. Zu groß ist vermutlich die Angst, selbst als schwul deklariert zu werden. (Weil es ja "soooo schlimm" ist, schwul zu sein...)