Japano-RPG-Perle: Final Fantasy XII im Review

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User-News PS2

Das Release von Final Fantasy XIII steht unmittelbar bevor (9. März), doch was wird bis dahin gezockt? Das ist eine Frage, die sich womöglich der eine oder andere Rollenspiel-Fan stellt. Dies ist eine gute Gelegenheit, sich vielleicht nochmal den Vorgänger Final Fantasy XII anzuschauen, um schon mal in volle Final Fantasy-Stimmung zu kommen.

Final Fantasy XII bekam im Jahr 2007 viel Lob, vor allem wegen der Grafik und des Kampfsystems. Die japanische Zeitschrift Famitsu gab dem Rollenspiel von Square Enix sogar die Höchstpunktzahl von 40 Punkten.
Für dieses Review habe ich nach langer Zeit noch einmal den zwölften Teil der Serie aus dem Regal gekramt und auf Herz und Nieren geprüft.

Spieltest zu Final Fantasy XII


Steckbrief:

Spieltitel: Final Fantasy XII
System: PS2
Genre: Rollenspiel
Entwickler: Square Enix
Publisher: Square Enix
Usk: ab 12 Jahren
Europa-Release: 23. Februar 2007


Zur Story

Die Story ist in diesem Fall, wie im jeden anderem Final Fantasy auch, sehr spannend erzählt und fühlt sich trotz des zum Teil untypischen Looks wie ein Spiel an, das höchstpersönlich vom Final Fantasy-Papa Hironobu Sakaguchi gemacht wurde. Denn der zwölfte Teil der Serie spielt in einem Star Wars-ähnlichen Universum, das vollgepackt ist mit Luft-Schlachten und vielen Fantasie-Figuren.

Bei diesem Teil jedoch war Herr Sakaguchi nicht beteiligt: Stattdessen leitete ein gewisser Herr Yasumi Matsuno, der unter anderem für Final Fantasy Tactics und Vagrant Story verantwortlich war, das Projekt.

Schauplatz von Final Fantasy XII ist der Planet Ivalice. Auf diesem Planet herrscht ein großer Krieg zwischen den beiden hoch technisch entwickelten Imperien Archadia und Rozarria. Und mitten in diesen Konflikt gerät das Königreich Dalmasca, nachdem die Prinzessin Ashelia B'nargin Dalmasca den Prinzen des benachbarten Königreichs Nabradia, Lord Rasler Heos Nabradia, heiratet. Nach der Heirat des jungen Paares wird das Königreich Nabradia vom Archadia-Imperium angegriffen - da Prinz und Prinzessin der beiden Königreiche geheiratet haben, haben sie auch gleichzeitig eine Art Schutzbündnis abgeschlossen, wodurch nun auch Dalmasca mitten in den Krieg gezogen wird. Nach einer langen, dramatischen Filmsequenz fällt das Königreich Nabradia und das unterlegene Dalmasca wird schließlich vom Archadia-Imperium eingenommen.

Zwei Jahre später schlüpft Ihr nun in die Rolle des Protagonisten Vaan, der sich in Dalmasca als kleiner Taschendieb und Botenjunge seine Brötchen verdient. Vaans Traum ist es, einmal als Luftpirat viele Abenteuer zu erleben. Dieser Traum scheint sich bald zu erfüllen, denn als er einen Schatz in einer Schatzkammer stehlen will, trifft er überraschenderweise den Luftpirat Balthier und seine Begleiterin Fran...

Gameplay

Der Spielverlauf lässt Euch sehr viel Freiraum: Denn seid Ihr einmal nicht in einem Dungeon unterwegs, könnt Ihr in Läden Eure Vorräte aufstocken oder Schätze, die Ihr von besiegten Monstern erhalten habt, verkaufen. Von den Tactics-Spielen Matsunos stammt das Konzept für massenhaft Nebenaufgaben, die Euch abseits der Haupt-Storyline erwarten. In den sogenannten "Monster-Jagden" holt Ihr Euch Steckbriefe von der örtlichen Kneipe ab, verständigt Euch mit dem Auftraggeber über Details seines Gesuches und holt von nach erfolgreich abgeschlossener Aufgabe die Belohnung ab. Eine nette Abwechslung im normalen RPG-Alltag, wenn Ihr mich fragt, denn dabei lernt Ihr nicht nur die recht umfangreiche Welt besser kennen, sondern erntet dabei gleichzeitig auch noch Gil und Erfahrung.

Die Areale, in denen Ihr Euch bewegt, sind recht groß und in diverse Zonen aufgeteilt. Damit Ihr Euch nicht verlauft, habt Ihr eine kleine Mini-Map am oberen rechten Bildschirmrand. Eine richtige Übersichtskarte vom ganzen Gebiet könnt Ihr bei Kartenhändlern erwerben.
An Telekristallen und Speicherkristallen, die überall in Ivalice verteilt sind, könnt Ihr dann Eure erlebten Abenteuern speichern. Telekristalle haben dabei den Zusatz, dass Ihr Euch noch zu anderen Telekristallen teleportieren könnt.

Lizenzbrett

Eine der wohl größten Neuerungen in Final Fantasy XII war das Lizenzbrett, das etwas an das Sphärobrett von Final Fantasy X erinnert. Denn durch Lizenzpunkte, die Ihr zusätzlich zu den Erfahrungspunkten durch besiegte Monster erhaltet, könnt Ihr Euch auf dem Brett Lizenzen für den Einsatz von allem möglichen Waffen, Rüstungen, Accessoires, Zauber usw. erwerben. Dies bedeutet, Ihr könnt Euch zwar alles mögliche vom Breitschwert über ein Armband bis hin zum Zauber im Laden kaufen, ohne die entsprechende Lizenz jedoch bleiben Eure Einkäufe ungenutzt im Inventar liegen.
Das Lizenz-System fühlt sich zu Beginn ein wenig unpraktisch an, und vor allem wenn Eure Party um mehrere Charaktere anwächst, ist es schwer im Kopf zu behalten, wie der aktuelle Stand der einzelnen Personen gerade ist, aber das ist etwas, das sich im Laufe des Spiels dann normalisiert.
Freischalten könnt Ihr durch das Lizenzbrett auch die sogenannten "Mysth-Teks". Jeder Charakter besitzt drei davon, und Ihr müsst sie im Lizenzbrett quasi "finden". Die Mysth-Teks könnte man mit den "Limits" aus Final Fantasy VII vergleichen: Es sind mächtige Techniken, die dem Gegner eine Menge an TP abziehen, verbrauchen dafür aber auch viele MP beim eigenen Charakter.

Kampfsystem

Das Kampfsystem von Final Fantasy XII machte die wohl größte Veränderung durch. Das Aufleveln funktioniert jetzt im Gegensatz zum Offline-Vorgänger wieder ganz normal durch das Besiegen von Monstern, die wiederum Euren Charakteren Erfahrungspunkte bescheren. Auf die Zufallskämpfe und den separaten Kampfbildschirm sowie auf den "Active Time Battle" - Features, die normalerweise in jedem Final Fantasy vorhanden sind - wurde komplett verzichtet.

Stattdessen begegnen Euch die Monster, die überall im Areal gut verteilt sind, nun auf dem Weg, so dass Ihr Euch in aller Ruhe an sie heranpirschen könnt. Seid Ihr nah genug dran, ruft Ihr per Tastendruck das gewohnte Kampfmenü auf und wählt Eure Aktion aus. Dabei spielt der Zeitbalken, der sich neben den Namen der Charaktere befindet, eine große Rolle. Dieser leert sich nämlich nach jeder ausgeführten Aktion. Anschließend müsst Ihr abwarten, bis dieser sich wieder aufgefüllt hat, erst dann könnt Ihr die nächste Aktion starten.

Falls die gegnerischen Monster, die Ihr in der Umgebung trefft, doch mal zu stark für Euch sind, könnt Ihr durch die rechte Schultertaste in den „Auf der Flucht“-Modus switchen und das Weite suchen.

Das ist aber auch gleichzeitig das Manko dieses Spiels, denn oftmals ist es so, dass man sich plötzlich in Gegenden wiederfindet, wo viel zu starke Monster Ihr Unwesen treiben. Und man wird auch nirgendwo aufgeklärt, ob das aktuelle Gebiet zu gefährlich ist. Die Folge ist ein schnelles "Game Over" und ein überraschtes Gesicht des Spielers.
Im aktiven Kampf stehen Euch zwei Verbündete, die sich Euch nacheinander anschließen, zur Seite. Es gibt auch die sogenannten "Gäste", die sich Euch im Laufe der Handlung zeitweise anschließen, und die Party nach einem abgeschlossenen Story-Abschnitt wieder verlassen. Verbündete und Gäste werden von der KI gesteuert, der Gruppenführer, der sich wechseln lässt, seid stets Ihr. Wer nun befürchtet, dass die KI zu dumm sein könnte und Euch nur im Weg sein wird, der sei unbesorgt, denn durch das "Gambit-System" lässt sich das Verhalten aller Charaktere, die von der KI gesteuert wird, individuell einstellen.

Alle Charakter haben "Gambit-Slots", die sich nacheinander durch das Lizenzbrett freischalten lassen. Diese könnt Ihr dann mit der gewünschten Bedingung sowie Aktionen belegen. Wird die Bedingung nämlich mitten im Kampf erfüllt, folgt sofort die Aktion. Dadurch gibt Euch das Spiel immer eine gewisse Kontrolle über Eure KI-Verbündeten. Denn letztendlich entscheidet Ihr, wer der gnadenlose offensiv Kämpfer, der heilende Magier oder der Helfer ist. Einige Aktionen sind bereits am Anfang erhältlich, einige können in Schatzkisten gefunden werden. Andere wiederum müssen im Laden erworben werden.

Grafik und Sound

Die Grafik des Spiels war für damalige Verhältnisse auf der PlayStation 2 eine echte Offenbarung und erreichte ein derart hohes Niveau, dass es sich sogar locker mit Grafikwundern wie God of War II, Metal Gear Solid 3 und Gran Turismo 4 messen konnte. Auch heute gehört das Spiel grafisch zum besten, was die PS2 zu bieten hat. Mit den vielen Filmsequenzen hat sich Square Enix wieder einmal selbst übertroffen, denn hier bekommt man für sein Geld höchste Qualität geboten.
Die Architektur der Gebäude, Tempel, die Umgebungen mit Vegetation und die vielen Fantasy-Figuren sowie die eigentlichen Haupt-und Nebencharaktere wurden wirklich sehr schön modelliert, was einen noch mehr auf dieses Sci-Fi-Universum einstimmt.

Der Sound wurde auch dieses mal wieder von Square Enix's hauseigenem Komponisten Nobuo Uematsu komponiert, der auch für das in Englisch gesungene Final Fantasy XII-
Hauptthema "Kiss me Goodbye" verantwortlich ist. Unterstützt wurde er dabei aber noch vom Komponisten Hitoshi Sakimoto, der wiederum Sounds für Vagrant Story und Final Fantasy Tactics komponiert hatte.
Jede Stadt bzw. Umgebung hat dabei ihr eigenes Musiksample, da kann es schon mal passieren, dass sich der eine oder andere Ohrwurm einschleicht. Die englische Synchro ist sehr ordentlich und wurde mit deutschen Untertiteln übersetzt.

Fazit

Final Fantasy XII hat wirklich sehr viel neues und erfrischendes in die Serie gebracht. Auch wenn mich die Story nicht gerade umgehauen hat, fand ich sie dennoch packend und spannend erzählt. Durch das Gambit-System kann man das Verhalten der KI-Kollegen immer gezielt kontrollieren und so immer wieder neue Taktiken gegen Bossgegner ausprobieren.

Einen Minus-Punkt gibt es allerdings schon: Wie gesagt, gelangt man zu einfach in Gebiete, wo viel zu starke Monster lauern, die Eure gesamte Party mit einem Streich auslöschen können, ohne dass Euch vorher gesagt wird, dass das Areal viel zu gefährlich ist.

Die Grafik sowie der Sound des Spiels sind fantastisch und passen zum ganzen Rest des Spiels. Besonders der Sound lädt in einigen Abschnitten des Spiels zum Mitsummen ein.
Von der Spieldauer her braucht der Durchschnitts-Rollenspieler wahrscheinlich ca. 50-70 Stunden, um die Haupt-Storyline durchzuspielen. Möchte man das Spiel aber mit allen Nebenaufgaben und Monster-Jagden lösen, alle Waffen sammeln und das Lizenzbrett komplettieren, ergibt das eine Spieldauer von mindestens 100 Stunden.

Wer also auf japanische Rollenspiele steht und in Sachen Kampfsystem mal was neues versuchen möchte, dem kann ich guten Gewissens Final Fantasy XII ans Herz legen.


Wertung

Gameplay: 8/10
Story: 8/10
Grafik: 10/10
Sound: 9/10
Umfang: 9/10

Gesamtwertung: 89 Prozent (Sehr Gut)


Pro:

  • Grandioses Kampfsystem
  • Fantastische Grafik
  • Sehr gute englische Synchronisation

Contra:

  • Leicht zu erreichende Gebiete, wo die Monster noch zu stark sind
Quelle: 
MC Buddist; Bilder: Gamekyo.com

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Kommentare

Bild von Judeau

Mochte das Spiel sehr - vor

Mochte das Spiel sehr - vor allem das frische Kampfsystem hielt mich bei der Stange und war eine willkommende Abwechslung zur bisherigen, trotz Innovationen im Grunde immer gleichen, Mechanik.

Auch die Geschichte war endlich einmal nicht der typische "Obermotz will Welt ausradieren" Plot und der Hauptcharakter war nicht der von Selbstzweifeln und Identitätskrisen zerrüttete Held.

Leider fehlte der Handlung dafür das emotionale Feuer und die Geschichte versank etwas in der Belanglosigkeit.

Auch das Lizenzbrett fand ich weitaus schlechter, als beispielsweise das Sphärobrett aus FF10. Recht schnell hatte ich dann doch jede Lizenz frei gespielt und der Rollenspielcharakter der Figuren ging flöten.

Größtes Manko von FF12 war meiner Meinung nach aber die mangelnde Abwechslung. Ständig ging es nur darum, Monster zu finden, zu jagen, zu töten. Kämpfen, Laufen, Kämpfen, Laufen, Kämpfen... - zum Glück dauerten die Kämpfe dank des Kampfsystem nie lange.

Bild von Cro-Cop

Das kampfsystem war der

Das kampfsystem war der größte witz. Es war eigentlich gar nicht vorhanden. 80% vom spiel drückt man keinen einzigen knopf beim kämpfen, weil alles automatisch passiert. Gelegentlich bei einem bossfight musste man dann doch mal die rechte hand einsetzen.
FF12 ist für mich der absolute tiefpunkt der serie.

Bild von calacala

Cro-Cop wrote: FF12 ist für

Cro-Cop wrote:

FF12 ist für mich der absolute tiefpunkt der serie.

Jeder neue Teil ist absolute der Tiefpunkt der Serie :D

Bild von iCarly

calacala wrote:Cro-Cop

calacala wrote:
Cro-Cop wrote:

FF12 ist für mich der absolute tiefpunkt der serie.

Jeder neue Teil ist absolute der Tiefpunkt der Serie :D

Man könnte also sagen es geht steil bergab mit der Serie. xD

Naja wie es halt so oft mit Fortsetzungen ist,
sie lassen qualitativ oft nach. ^^

Bild von Descart

Ich muss auch sagen, dass ich

Ich muss auch sagen, dass ich von FFXII extrem enttäuscht bin. Eigentlich war ich damals, wie bei jedem FF-Teil, absolut davon überzeugt wiedermal ein großartiges Rpg gekauft zu haben.
Letztendlich hab ich das Game aber nur rund 3std gespielt, wobei ich mich echt bemüht habe dem doch was positives abzugewinnen & das ist mir bei keinem FF passiert.

Das Kampfsystem ist auch meiner Meinung nach der totale Witz.
Ich kam mir vor wie in irgendeinem billigen online-mmorpg, nur halt ohne Mitspieler.
Ka wo das innovativ sein soll, wenn man einen Kampfbefehl gibt und dann zuschauen muss wie ein Balken abläuft, bis der Charakter auch tatsächlich mal angreift.
Aber man konnte in der Zeit ja um das Monster herumlaufen...wow.

Final Fantasy XIII soll ja ein ähnliches Kampfsystem haben, allerdings sollen die Kritiken berücksichtigt und es diesmal doch wieder schneller und dynamischer geworden sein.

naja eine Chance gebe ich dem ganzen noch...vorbestellt ist es.*g*

Schönes Review übrigens *daumen hoch

Bild von Zabucracker

Erstmal zum Review: Haleluja!

Erstmal zum Review: Haleluja! Endlich mal wieder jemand der einen tollen Schreibstil hat! :) Im Grunde hast du alles im Spiel vorhandene erwähnt und beschrieben. Kurz und knackig, liest sich das sehr gut. Jedoch fand ich gerade die Gebiete wo Monster plötzlich um einiges stärker sind super, weil das wenigstens etwas Abwechslung bietet und man nicht die ganze Zeit in Lethargie ein Monster nach dem anderen umnietet. Fand ich persönlich sehr gut, selbst wenn ich dadurch hin und wieder gestorben bin, aber das macht das Spiel einfach herausfordender und das ist, meiner Meinung nach sicherlich nichts schlimmes. :)
Aber auch inhaltlich stimme ich dir bei vielem zu, gerade was die Story betrifft, wobei ich es krasser ausdrücke und sie ziemlich beschissen finde. Zum Grafischen muss ich wohl nichts sagen, das ist SE-typisch hervorragend gelungen, aber Grafik an sich hat mich nie sonderlich interessiert. Das Lizenzbrett hat mir auch ganz gut gefallen, auch von Anfang an, da du beschrieben hast, das es zu Beginn "unpraktisch" ist. Fand ich persönlich jetzt nicht. Und der Soundtrack war auch nicht überragend.

Alles in allem finde ich das Review klasse und erfrischender im Gegensatz zu vielen anderen Reviews hier. Wie gesagt gefällt mir dein Schreibstil sehr gut und hoffe das du auch uns in Zukunft noch mit weiteren Reviews bescherst. Zu Final Fantasy XIII zum Beispiel.

Außer:

MC Buddist wrote:
Eine nette Abwechslung im normalen RPG-Alltag, wenn Ihr mich fragt...

Meh... :-|

Zum Spiel:

Ich hab Final Fantasy XII förmlich verschlungen über knapp zwei Wochen und habe gut und ganz 90 Stunden damit verbracht. Die Story war schnell rum. 40 Stunden ungefähr, danach habe ich mich rangemacht die meisten Nebenquests zu machen, die an sich nicht wirklich beeindruckend waren.

Final Fantasy XII war für mich so ein Spiel was mich lange gefesselt hat, aber danach sehr, sehr schnell wieder vergessen wurde. Ich kann mich nicht mal mehr genau an die Story erinnern, noch an die Umgebungen oder das Kampfsystem. Dem Spiel fehlt einfach das, was zum Beispiel Final Fantasy VI, Grandia oder Persona 4 hat. Diese Spiele werde ich niemals vergessen. Weder die Story, noch die Charaktere und alles andere. Das nenne ich dann einen Klassiker und Final Fantasy XII ist das mit ganz großer Sicherheit nicht.

Bild von Donna Darko

Dieses Review ist noch das

Dieses Review ist noch das Beste an dem Spiel! ;)

Ansonsten schließ ich mich allem Negativen an, das hier schon genannt wurde!

Bild von seelenstrecker

Mir war FF 12 nach einger

Mir war FF 12 nach einger Zeit ganz angenehm, als ich das Gambitsystem halbwegs verstanden hatte. Der Einstieg war hingegen sehr schwer und verursachte mir, wie schon mehrfach erwähnt, heftige Kopfschmerzen.

Grafisch fand ich es ok, aber nicht oberste Liga.

Leider habe ich es nicht durchgespielt. Werde ich vielleicht mal nachholen.

Bild von Master

Japano-RPG-Perle: Final

Japano-RPG-Perle: Final Fantasy XII
lol

Bild von Dragynn

Cro-Cop wrote:Das kampfsystem

Cro-Cop wrote:
Das kampfsystem war der größte witz. Es war eigentlich gar nicht vorhanden. 80% vom spiel drückt man keinen einzigen knopf beim kämpfen, weil alles automatisch passiert. Gelegentlich bei einem bossfight musste man dann doch mal die rechte hand einsetzen.
FF12 ist für mich der absolute tiefpunkt der serie.

Genau das selbe wollte ich auch sagen.
Vergiss aber nicht FFX-2 welcher FFX ja ziemlich mit in den dreck gezogen hatte.
Von vielen wird ja gerade deshalb FFX mit seinem CTB-Kampsfsystem als richtig mies bezeichnet, was ich überhaupt nicht nachvollziehen kann, denn zusammen mit FFIV, FFV, FFVI und FFVII ist FFX mein absoluter Favorit!
Sehr schöne story mit viel tiefgang,ruhiges kampsystem (bei dem man auch mal gut nachdenken konnte), Lebendige welt, Tolle musik und VIEL spielzeit :)

Bild von Piepmatz

Ich hab FF12 noch nicht

Ich hab FF12 noch nicht gespielt, aber die durchschnittliche Meinung hier, dass die Reihe mit jedem Teil schlechter wird, verwundert mich etwas. Immerhin hat FF12 in der Fachpresse, die um Objektivität bemüht ist, Wertungen über 90% erhalten, und liegt damit sogar im Vergleich mit den anderen FF-Teilen weit vorne.
Das kann ja nicht nur mit persönlichem Geschmack zu tun haben (wie bei Shinespark und FF8). Ich vermute hier mal wieder einen Effekt der sog. "sozialen Erwünschtheit". Leute wollen sowohl ihre Fachkenntnis als auch ihre langjährige Erfahrung betonen und kommen deshalb zu dem Schluss, dass früher alles besser war. Das gleiche Phänomen lässt sich bei Zelda OoT und Pokémon beobachten.

Bild von Cro-Cop

Piepmatz wrote: Das kann ja

Piepmatz wrote:

Das kann ja nicht nur mit persönlichem Geschmack zu tun haben (wie bei Shinespark und FF8). Ich vermute hier mal wieder einen Effekt der sog. "sozialen Erwünschtheit". Leute wollen sowohl ihre Fachkenntnis als auch ihre langjährige Erfahrung betonen und kommen deshalb zu dem Schluss, dass früher alles besser war. Das gleiche Phänomen lässt sich bei Zelda OoT und Pokémon beobachten.

Gerade weil es ja hier mehrere leute behaupten, widerlegt doch deine seltsame "früher war alles besser" - these.

Bei mir wars einfach so, dass ich mir das spiel - als (damaliger) fan der serie - einfach blind gekauft habe. Ich hatte klare erwartungen an das spiel, war dann über die änderungen geschockt. Kampfsystem, bestias usw.

Bei OoT vermut ich mal, wirds daran liegen, dass die serie den bisher größten sprung gemacht hat und so eine spielwelt damals eine absolut neue erfahrung für viele zocker war, die sich logischerweise mehr ins hirn brennt, als aufgüsse mit neuer story und etwas anderer mechanik.

Edit: Bei pokemon muss ich passen. Da hatte ich schon mit 14 das gefühl, ich wäre zu alt dafür.

Bild von Piepmatz

OoT war in 3-D, ok. Ich

OoT war in 3-D, ok. Ich bleibe trotzdem bei meiner These. :P
Bei Zelda ist ja so, dass es einige ältere Leute gibt, die ALttP am besten finden.

Bild von Zabucracker

Piepmatz wrote:Bei Zelda ist

Piepmatz wrote:
Bei Zelda ist ja so, dass es einige ältere Leute gibt, die ALttP am besten finden.

Ich finde A Link To The Past auch am Besten. :)

Bild von astronautenfutter

@Piepmatz Ich hab FF12 noch

@Piepmatz

Ich hab FF12 noch nicht gespielt, aber die durchschnittliche Meinung hier, dass die Reihe mit jedem Teil schlechter wird, verwundert mich etwas. Immerhin hat FF12 in der Fachpresse, die um Objektivität bemüht ist, Wertungen über 90% erhalten, und liegt damit sogar im Vergleich mit den anderen FF-Teilen weit vorne.
Das kann ja nicht nur mit persönlichem Geschmack zu tun haben (wie bei Shinespark und FF8). Ich vermute hier mal wieder einen Effekt der sog. "sozialen Erwünschtheit". Leute wollen sowohl ihre Fachkenntnis als auch ihre langjährige Erfahrung betonen und kommen deshalb zu dem Schluss, dass früher alles besser war. Das gleiche Phänomen lässt sich bei Zelda OoT und Pokémon beobachten.

Final Fantasy 12 hab ich auch noch nicht gespielt ,werde es aber nachholen ^^
Mir ist bewusst das sich einige Änderung in der Serie mal erfolgreich mal weniger erfolgreich vollzogen haben.
Mir ist ein Wiederspielwert wichtig und das "gewisse etwas "was andere auch als " Das Game hat Seele " bezeichnen ,mir fallen da spontan Final Fantasy 6,7 ein .
Immer wieder muß ich bei Tests lesen ,das bei den neuen Teilen zuviel geopfert wird ,zufiel auf Konsumierbarkeit und das schnelle Erlebnis gesetzt wird .

@Donna Dieses Review ist noch das Beste an dem Spiel! ;) Finde ich auch ,den Zockerbärn gebe ich gern ^^

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astronautenfutter

astronautenfutter wrote:

Immer wieder muß ich bei Tests lesen ,das bei den neuen Teilen zuviel geopfert wird ,zufiel auf Konsumierbarkeit und das schnelle Erlebnis gesetzt wird .

Jopp, das Gefühl habe ich bisher auch bei FFXIII, da es, wie schon öfter gesagt, sehr "mainstreamig" und einfach gemacht ist, sodass eine größere Zielgruppe erfasst werden kann. Die Fans werden es so oder so kaufen, und wenn es einsteigerfreundlich (ich nenne es "simpel") ist, dann verkauft es sich auch bei den (noch) Nicht-Fans gut.

Bild von Cro-Cop

Piepmatz wrote: Bei Zelda ist

Piepmatz wrote:

Bei Zelda ist ja so, dass es einige ältere Leute gibt, die ALttP am besten finden.

Und? Was soll uns das jetzt sagen?
Gibt bestimmt auch ältere die OoT am besten finden, oder WW oder keine ahnung was. Gibt auch leute die trinken joghurt zu chicken wings. So etwas nennt man wohl geschmack.

Haben bei dir alle die z.B. ALttP am besten finden einen "früher war alles besser" - komplex, die nur mal ihre fachkenntnis und langjährige erfahrung betonen wollen?? Hammer these! Könntest glatt mit nem 2 mann zelt auf welttournee gehen!

Bild von Donna Darko

Übrigens wurde der ganze

Übrigens wurde der ganze Soundtrack nicht von Uematsu komponiert, sondern nur das Hauptthema.

Bild von Zabucracker

Donna Darko wrote:Übrigens

Donna Darko wrote:
Übrigens wurde der ganze Soundtrack nicht von Uematsu komponiert, sondern nur das Hauptthema.

Das dachte ich mir auch schon, als ich das Review gelesen habe. Uematsu hat mit dem Soundtrack nicht wirklich viel am Hut gehabt. Würde auch erklären warum mir der OST nicht so gut gefallen hat. ^^

Bild von MADzockah

Ich find FF wird viel zu sehr

Ich find FF wird viel zu sehr in den Himmel gelobt,das muss immer besser sein als alles andere,so kommt das für mich rüber.
Ich freu mich schon auf den Beitrag:FF wird nicht mehr fortgesetzt!Irgendwann muss doch mal Schluß sein,oder ich bin zu alt dafür *löl* ;D;D

A Link to the Past steht bei mir auch auf Platz 1!

!-D