Nintendo-Präsident Satoru Iwata ist tot

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Heute wehen die Flaggen im Pilzkönigreich auf Halbmast: Wie Nintendo mitteilte, ist Satoru Iwata am Samstag verstorben. Der langjährige Unternehmenschef wurde nur 55 Jahre alt - bereits seit Jahren litt er an Gallenkrebs und war zuletzt gesundheitlich stark eingeschränkt. Sein Tod kommt dennoch für Nintendo-Fans weltweit plötzlich und unerwartet.

Seit 2002 stand Iwata bei Nintendo an der Spitze - nur zwei Jahre, nachdem er vom damaligen Nintendo-Präsident Hiroshi Yamauchi in den Nintendo-Verwaltungsrat berufen wurde. Zuvor war Iwata bei HAL Laboratory tätig, erst als Programmierer und schließlich als Chef.

Das Gallenkarzinom war im Frühjahr 2014 entdeckt worden und als die E3 2014 lief, fehlte Iwata, weil er sich einer Operation unterzog. Dieses Jahr trat er gar nicht persönlich im Rahmen der Messe auf, sondern gemeinsam mit Shigeru Miyamoto und US-Nintendo-Chef Reggie Fils-Aime nur als Puppe in der Online-Übertragung des "Nintendo Digital Event". Die humorvollen Puppen-Sketche kamen (im Gegensatz zum Spiele-Lineup) bei den Fans gut an - im Nachhinein betrachtet kann man aber wohl annehmen, dass dies eine geschickte Lösung war, um den bereits schwer kranken Firmenchef doch noch in Erscheinung treten zu lassen. Es war sein letzter Auftritt.

Ruhe in Frieden, Satoru Iwata.

 

Quelle: 
Nintendo

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