
Nach dem massiven Datenklau hat Sony-Chef Howard Stringer sich gestern in einem offenen Brief entschuldigt - doch fast zeitgleich ist nun passiert, was bisher wie ein Damoklesschwert über Sony hing: Hacker haben rund 2500 PlayStation Network-Kundendaten im Internet veröffentlicht.
Zu den veröffentlichten Daten zählen offenbar Namen und Adressen von PSN-Usern, die 2001 bei einem Wettbewerb mitgemacht hatten. Über weitere Details schweigt Sony sich allerdings aus: So ist nicht bekannt, wo genau die Daten veröffentlicht wurden, wie lange sie zugänglich waren und welche Kundeninformationen tatsächlich enthalten waren.
Inzwischen habe man dafür gesorgt, dass die Daten wieder "aus dem Internet entfernt" wurden - aber auch wie Sony das geschafft haben will, ist nicht bekannt.
Das PlayStation Network, das eigentlich im Laufe der vergangenen Woche wieder hätte online gehen sollen, bleibt bis auf weiteres abgeschaltet.
Kommentare
Original von www.ps3blog.ch
7. Mai 2011 - 13:57 — KlendathuOriginal von www.ps3blog.ch (inklusive Rechtschreibfehler):
Der Ausfall des PlayStation Network wie auch der Datenklau ist für alle sehr ärgerlic. Bitte denkt aber daran das Sony durch den Ausfall und den Datenklau einen grossen Schaden zugefügt worden ist. Sony setzt alles daran das PlayStation Network für die Zukunft sicherer zu machen. Das diese Arbeiten nicht von heute auf morgen erledigt werden können, darf an dieser Stelle nicht vergessen werden. Es hat keinen Sinn, sich die ganze Zeit über den Ausfall und den Datenklau aufzuregen. Passiert ist passiert, rückgängig kann das niemand mehr machen.
Und ja.. Geduld ist eine tugend!
Quelle: http://www.ps3blog.ch/2011/04/playstation-network-was-konnt-ihr-gegen-de...
-----------
Diese dreiste PR, angesichts der eindeutigen Hauptschuld Sonys (mit Blick auf den "Spafford Bericht" bei der USACM), ist das Unerträgliche dieser ganzen Farse.
MfG
Klen
Namen und adressen bekomme
7. Mai 2011 - 14:09 — Cro-CopNamen und adressen bekomme ich in jedem telefonbuch.
Cro-Cop wrote:Namen und
7. Mai 2011 - 14:37 — KlendathuAber keine dazugehöre E-Mail, Passwörter und Kreditkartennummern. Vermutlich noch anderen ****** den Sony mal eben für sich gespeichert hat.
Clown gefrühstückt?!
Wenn nicht -> mir ISBN von dem Telefonbuch geben.
Klendathu wrote:Cro-Cop
7. Mai 2011 - 15:45 — Cro-CopAber keine dazugehöre E-Mail, Passwörter und Kreditkartennummern. Vermutlich noch anderen ****** den Sony mal eben für sich gespeichert hat.
Clown gefrühstückt?!
Wenn nicht -> mir ISBN von dem Telefonbuch geben.
Keine ahnung worüber du sprichst. Hier ist nur von namen und adressen die rede. Aber vielleicht war unter den usern osama bin laden dabei und deswegen ist die news so spannend.
Vio wrote:Zu den
7. Mai 2011 - 17:56 — soadhusky2001 ?!
soadhusky wrote:Vio wrote:Zu
7. Mai 2011 - 18:15 — Donna Darko2001 ?!
"Die Datensätze stammten demnach aus einer Datenbank, die 2001 aufgebaut worden sei."
Aus der Quelle: http://www.spiegel.de/netzwelt/games/0,1518,761227,00.html
soadhusky wrote:Vio wrote:Zu
7. Mai 2011 - 18:15 — Vio2001 ?!
Ja, so das offizielle Statement. Sind sicherlich Kundendaten, die bei Einführung des PSN übernommen wurden, denke ich.
Cro-Cop wrote:Klendathu
7. Mai 2011 - 21:24 — KlendathuAber keine dazugehöre E-Mail, Passwörter und Kreditkartennummern. Vermutlich noch anderen ****** den Sony mal eben für sich gespeichert hat.
Clown gefrühstückt?!
Wenn nicht -> mir ISBN von dem Telefonbuch geben.
Keine ahnung worüber du sprichst. Hier ist nur von namen und adressen die rede. Aber vielleicht war unter den usern osama bin laden dabei und deswegen ist die news so spannend.
Diese Liste von 2001 ist doch nebensächlich. Mir geht es hier um dieses konsequente Leugnen der eventuellen Folgen des Datenklaus für die PSN Nutzer seitens Sony. Den eigenen Schaden zu begrenzen steht hier ganz klar im Vordergrund. Der PSN Nutzer wird hier, unzureichend Informiert, im Regen stehen gelassen. Natürlich um Geld zu sparen, was ja anscheinend erst, wie jetzt bekannt wird, zu den Sicherheitslücken geführt hat*. Diese waren Sony vermutlich sogar Monate vorher bekannt.
Was ich jetzt als treuer, zahlender und einst vertrauender Kunde erwarte, ist ein klares offizelles Statment, und Schandensbegrenzung für den Kunden seitens Sony. Das könnte so klingen: "Wir haben Mist gebaut; Kriminelle werden zur Rechenschaft gezogen sobald Fall geklärt; alle Kunden deren Kreditkartendaten hinterlegt waren dürfen sich eine neue bestellen"
Ich brauche keine "Geschenke" als Entschuldigung, keine neue Hiobsbotschaften, sondern einfach die Wiederherstellung meiner finanzdatentechnischer Integrität. Und das nicht zu meinen Lasten.
Dazu wird jede Firma denen dies passiert automatisch verpflichtet, selbst wenn es sie ruiniert. Nur ein Weltkonzern, der es sich eigendlich leisten kann, scheint da die Ausnahme machen zu wollen.
*Quelle: http://www.n-tv.de/technik/Hacker-beklagen-Preisverfall-article3269051.html
MfG
Klen
*Sorry, musste mir mal irgendwo Luft machen*
ah so ok
8. Mai 2011 - 20:50 — soadhuskyah so ok